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B197 Prüfung Automatik - Fahrschule Unger

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B197: Prüfung Automatik - Fahren mit Schaltung


Der Führerschein wird einfacher:
Ab dem 01.04.2021 gibt es eine ziemlich coole Neuerung für alle, die ihren Führerschein machen wollen: Du kannst deine Prüfung jetzt auf einem Auto mit Automatikgetriebe ablegen und darfst danach trotzdem ganz entspannt Schaltfahrzeuge fahren. Vorher war das nämlich nicht so einfach möglich. Wenn du deine Prüfung damals auf einem Automatikauto gemacht hast, wurde im Führerschein eine sogenannte Schlüsselzahl 78 eingetragen. Diese Einschränkung hat bedeutet, dass du danach nur noch Fahrzeuge mit Automatik fahren durftest.
Das hat sich jetzt geändert! Die neue Regel sorgt dafür, dass Du flexibel bleibst, egal ob du lieber Automatik oder Schalter fährst. Das ist vor allem für Leute praktisch, die das Fahren auf dem Automatikwagen bevorzugen – aber auch mal ein Schaltfahrzeug bewegen wollen oder müssen. Ein echter Pluspunkt also, der mehr Freiheit beim Fahren bringt, ohne gleich wieder eine neue Prüfung machen zu müssen. Cool, oder?
Wie funktioniert das?
Das Wichtigste vorab: Du lernst bei uns weiterhin das Schalten und Kuppeln, bis es richtig sitzt. Im Laufe eurer Ausbildung wirst Du mindestens 10 Fahrstunden auf einem Schaltwagen bekommen. Am Ende der Schaltausbildung gibt es dann einen ca. 15-minütigen Test, den Dein Fahrlehrer durchführt – nicht der Prüfer!
Wenn Du dabei zeigst, dass Du sicher mit Schaltfahrzeugen umgehen könnt, bekommst Du von uns eine Bescheinigung für die Fahrerlaubnisbehörde. Danach wird in Deinen Führerschein die Schlüsselzahl 197 eingetragen. Mit dieser darfst Du weltweit Fahrzeuge mit Schaltgetriebe fahren.
Der Rest der Ausbildung und auch die Fahrerlaubnisprüfung finden dann mit einem Automatikfahrzeug statt. Das nimmt enormen Druck aus der Prüfung, denn Du müsst Dir keine Sorgen ums richtige Schalten, Verschalten oder Abwürgen machen. So bleibt mehr Kopf frei für Verkehrsbeobachtung, Spiegelbenutzung und Co.
Kurz gesagt: Die Prüfung fällt Dir dadurch deutlich leichter!

Warum ist das sinnvoll?
Wir bauen die 10 Stunden auf dem Schaltwagen für Dich ganz individuell und sinnvoll in Eure Ausbildung ein – zum Beispiel in die Sonderfahrten. So lernst Du Schritt für Schritt: vom Leichten zum Schweren und vom Bekannten zum Unbekannten. Das macht das Fahren viel einfacher und entspannter. Außerdem nimmt es enorm viel Druck aus der Prüfungssituation, weil Du Dich voll und ganz auf das Wesentliche konzentrieren kannst – den Straßenverkehr und seine Herausforderungen.
Falls die 10 Stunden mal nicht reichen, bleiben wir natürlich länger auf dem Schaltwagen, damit Du sicher und gut vorbereitet bist. Wir sind total überzeugt von diesem Konzept und können es jedem nur empfehlen!

Wird der Führerschein dadurch teurer?
Wir glauben nicht! Indem wir die Schaltstunden sinnvoll in die Ausbildung integrieren, brauchen wir wahrscheinlich nicht mehr Fahrstunden als bisher. Im Gegenteil: Es könnte sogar etwas günstiger werden, falls am Ende ein paar Fahrstunden weniger nötig sind. Also keine Sorge, der Führerschein wird dadurch nicht teurer.
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